(Bern BE). Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen nach einer Körperverletzung am Freitagnachmittag in Bern konnte die Kantonspolizei Bern den mutmasslichen Täter ermitteln und vorläufig festnehmen.
Die Untersuchungshaft für den 38-Jährigen wurde bestätigt.
Hinter Mauern, Gittern und Sicherheitsschleusen befindet sich ein kaum sichtbarer Teil der Schweizer Justiz: In 92 Justizvollzugseinrichtungen werden Untersuchungshäftlinge, rechtskräftig Verurteilte, Personen im Massnahmenvollzug und Menschen in ausländerrechtlicher Administrativhaft untergebracht.
Die neuesten schweizweit vergleichbaren Jahreszahlen zeigen eine deutliche Entwicklung: 2025 waren die Schweizer Justizvollzugseinrichtungen durchschnittlich mit 6’983 Personen belegt. Bei 7’407 verfügbaren Plätzen erreichte die durchschnittliche Belegungsrate 94 Prozent – und damit den oberen Bereich dessen, was im Justizvollzug praktisch als tragbar gilt.
(Thun BE). Am Mittwochabend ist es im Regionalgefängnis Thun zu einem tätlichen Vorfall zwischen zwei Insassen gekommen.
Einer der beiden wurde dabei schwer verletzt. Die Ermittlungen zum Ereignis wurden aufgenommen.
(Bern BE). Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Sexualdelikt vom Juni 2025 in Bern hat die regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland drei Männer wegen Missbrauch einer urteilsunfähigen oder zum Widerstand unfähigen Person, eventuell Vergewaltigung angeklagt.
Drei erwachsene Männer befinden sich zurzeit in Haft.
Die Kantonspolizei Bern hat kürzlich in Bern über 2,5 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt und mehrere Personen angehalten.
Drei Personen befinden sich in Untersuchungshaft. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Im Jahr 2025 wurden 111 962 Verurteilungen von Erwachsenen ins Strafregister eingetragen.
Häufigste Sanktion war wie im Vorjahr die bedingte Geldstrafe. Umkehrt fiel die Zahl der kurzen unbedingten Freiheitsstrafen auf einen historischen Tiefstand. Am 31. Januar 2026 waren 7119 Personen inhaftiert - so viele wie noch nie seit Beginn der Erhebung. Dies geht aus der Strafurteilsstatistik und der Statistik des Freiheitsentzugs des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.